Webtourist ® Ihr Partner für Tourismus und Destinations Informationen über Honduras

Tourismus Informationen Honduras - Reiseführer mit den Tipps für Ihren Urlaub, Ihre Geschäftsreise

Zu den Städte-Reiseführern für Städte in Honduras

Honduras, Republik in Mittelamerika, grenzt im Norden und Osten an das Karibische Meer, im Süden an Nicaragua, im Südwesten an den Pazifischen Ozean und El Salvador und im Westen an Guatemala. Mit einer Fläche von 112 492 Quadratkilometern ist Honduras eine der größten Republiken Mittelamerikas. Die Hauptstadt ist Tegucigalpa.

Honduras besteht größtenteils aus Bergland mit fruchtbaren Hochebenen. Die Gebirgszüge, die zur Kordillerenkette gehören, sind zwischen 2 000 und 2 500 Meter hoch. Der größte Berg ist der 2 865 Meter hohe Cerro Las Minas.

Honduras grenzt an zwei Meere. Der relativ schmale Küstenstreifen am Pazifischen Ozean erstreckt sich über eine Länge von 64 Kilometern. Die Küste am Karibischen Meer ist mehr als 640 Kilometer lang. Hier reicht das von Flüssen, Sümpfen und Lagunen durchsetzte Küstentiefland 70 Kilometer ins Landesinnere hinein.

Die meisten Flüsse des Landes fließen in den Atlantischen Ozean. Der 320 Kilometer lange Patuca und der 240 Kilometer lange Ulúa sind die beiden längsten Flüsse des Landes. Der größte See und gleichzeitig größtes Trinkwasserreservoir Honduras ist der 285 Quadratkilometer große Lago de Yojoa.

Etwa 48,1 Prozent des Landes sind von Wald bedeckt (2000). Das rund 5 000 Quadratkilometer große Biosphärenreservat Río Plátano ist der bedeutendste Nationalpark Honduras und gehört zu den letzten noch intakten Regenwaldgebieten Zentralamerikas. Der Park wurde 1982 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Insgesamt stehen etwa 10 Prozent der Landesfläche unter Naturschutz.

Honduras hat tropisches Klima. Im immerfeuchten karibischen Tiefland liegt die durchschnittliche Jahrestemperatur bei rund 25 °C. Im wintertrockenen pazifischen Raum beträgt das Jahresmittel etwa 28 °C, in den gemäßigten höheren Lagen circa 20 °C.

Die Niederschlagsmenge nimmt generell von Nord nach Süd ab. In den Gebirgstälern liegt das Jahresmittel bei 1 016 Millimetern, entlang der Nordküste bei 2 540 Millimetern. Die Trockenzeit dauert von November bis Mai.

Während an der pazifischen Küste Mangroven und Palmen wachsen, gedeihen im pazifischen Tiefland zunehmend Trockenwälder. In den kühleren Hochländern gehen sie in Berg- und Nebelwälder über. Die inneren Hochlagen beherbergen Trockensavannen und Kiefernwälder, teilweise wachsen nur noch Busch- oder Dornsavannen. Das karibische Tiefland wird von tropischem Regenwald bedeckt.

Die Tierwelt von Honduras umfasst u. a. Krokodile, Schlangen, Echsen und Schildkröten. Weniger verbreitet sind Jaguare, Pumas, Ozelots, Luchse, Kleinbären, Wölfe und Kojoten; sie kommen nur noch vereinzelt im Bergland vor. Weiterhin sind in Honduras verschiedene Affenarten beheimatet.

Rund 90 Prozent der Bevölkerung sind Mestizen; daneben gibt es Indianer – vor allem Maya – , Mulatten, Schwarze und Weiße. 45 Prozent der Bevölkerung leben auf dem Land (2002).

Honduras hat etwa 6,82 Millionen Einwohner (2004). Die Bevölkerungsdichte liegt bei 61 Einwohnern pro Quadratkilometer (2004); die meisten Menschen leben in den kleinen Städten der Nordküste und im Hinterland beider Küstenregionen.

Hauptstadt und größte Stadt ist Tegucigalpa mit 1,09 Millionen Einwohnern (2001), im Hinterland der Pazifikküste gelegen. Die größte Stadt im Norden ist San Pedro Sula (491 000), ein wichtiges Handelszentrum. La Ceiba (111 000) und Puerto Cortés (36 000) sind die größten Hafenstädte an der Karibikküste.

Die Amtssprache Spanisch wird von nahezu allen Honduranern gesprochen. Im Norden dient Englisch als Verkehrssprache. Die Indianer haben ihre Sprachen bewahrt. Ungefähr 90 Prozent der Bevölkerung sind Katholiken; Anglikaner, Baptisten und Bahai bilden nur eine kleine Minderheit.

Folgende Feiertage werden in Honduras begangen: Neujahr (1. Januar), der Tag der amerikanischen Länder (14. April), der Tag der Arbeit (1. Mai), der Unabhängigkeitstag (15. September), der Geburtstag von Morazán, dem Nationalhelden (3. Oktober), der Kolumbustag (12. Oktober), der Tag der bewaffneten Truppen (21. Oktober) und Weihnachten (25. Dezember). Während der Karwoche Semana Santa schließen die Geschäfte von Mittwoch bis Sonntag. Alle Dörfer und Städte haben eigene Feiertage zu Ehren ihrer jeweiligen Schutzheiligen. Außerdem werden regionale Feste veranstaltet wie der Carnaval von La Ceiba im Mai. Im Alter von 15 Jahren feiern die Mädchen La Fiesta Rosa, bei der sie als vollwertige Mitglieder in die soziale Gemeinschaft aufgenommen werden. Im Rahmen aufwendiger Feiern wird ihre Reife zur Frau gewürdigt.

In den letzten Jahren ist der öffentliche Gesundheitsdienst in Honduras verbessert worden; mobile Gesundheitseinrichtungen haben zugenommen, und die Gemeinden sind an den Gesundheitsprogrammen beteiligt. Wirksame Programme haben zur Kontrolle der Malaria und einem Zuwachs an medizinischem Personal geführt. Kinderkrankheiten und Unterernährung sind noch weit verbreitet. Das durchschnittliche Bevölkerungswachstum liegt bei 3,3 Prozent im Jahr. Die Lebenserwartung beträgt 65 Jahre für Männer und 67,4 Jahre für Frauen (2004).

Die Verfassung sieht Sozialversicherungsprogramme für Arbeiter und deren Familien vor. Die Beiträge werden von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und dem Staat gezahlt. Nur ein kleiner Teil der Beschäftigten hat jedoch Anteil an diesem Programm.

In Honduras besteht Schulpflicht für Kinder zwischen sieben und zwölf Jahren, der Schulbesuch ist kostenlos. Der Alphabetisierungsgrad liegt bei 76,7 Prozent (2004). An der freien Universität von Honduras (1847) in Tegucigalpa sind knapp 40 000 Studenten eingeschrieben.

Die Kultur von Honduras ist mit Ausnahme einiger abgelegener Indianersiedlungen hauptsächlich spanisch geprägt. Sowohl in Tegucigalpa als auch in der früheren Hauptstadt Comayagua überwiegen koloniale Bauten. Das Herzstück der kolonialen Architektur ist die barocke Kathedrale von Comayagua aus dem 18. Jahrhundert. Das bedeutungsvollste indianische Erbe ist der Ruinenkomplex von Copán, eine Tempelanlage aus der spätklassischen Epoche.

Die Anfang des 19. Jahrhunderts fertig gestellte Kirche Los Dolores in Tegucigalpa ist das Paradebeispiel für die Verschmelzung von indianischer und kolonialer Architektur. In perfekter Harmonie schmiegen sich spanisch-barocke und indianische Stilelemente aneinander.

Die Marimba ist das populärste Musikinstrument; sie wird vorwiegend im nördlichen Küstengebiet gespielt und kommt bei afrokaribischer Folklore zum Einsatz.

Zu den bedeutendsten honduranischen Schriftstellern gehören Arturo Mejía Nieto, Carlos C. Izaguirre, Amaya Amador und Marcos Carías.

Honduras verfügt über 7 Tageszeitungen (1996), 306 Radiostationen (1998) und elf Fernsehstationen (1997).

Honduras ist gemäß der Verfassung von Januar 1982, die 1999 letztmals geändert wurde, eine präsidiale Republik.

Die Regierungsgewalt liegt in den Händen des Präsidenten, der durch direkte und allgemeine Wahlen für vier Jahre gewählt wird. Der Präsident ist sowohl das Oberhaupt des Staates als auch der Regierung. Er ernennt das Kabinett, das ihn bei der Regierungstätigkeit unterstützt. Eine Wiederwahl des Präsidenten ist nicht möglich.

Die Legislative hat die Nationalversammlung (Asamblea Nacional) mit 128 Mitgliedern inne, die für vier Jahre gewählt werden.

Der Oberste Gerichtshof besteht aus neun Richtern, die von der Nationalversammlung für vier Jahre gewählt werden. Das Gerichtswesen umfasst Berufungsgerichte, Gerichte der ersten Instanz und lokale Richter.

Honduras ist in 18 Bezirke und den Bundesdistrikt unterteilt. Jeder Bezirk wird von einem Gouverneur regiert, der vom Präsidenten ernannt wird.

Die beiden stärksten politischen Parteien sind der rechtsgerichtete Partido Nacional (PN) und der Partido Liberal (PL), der in zwei sich bekämpfende Splittergruppen gespalten ist. Weitere im Parlament vertretene Parteien sind der Partido Innovación y Unidad-Social Democracia (PINU), der Partido Demócrata Cristiano (PDC) und der Partido de Unificación Democrática (PUD).

Im April 1995 beschloss das Parlament die Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht und den Aufbau einer Armee aus freiwilligen Soldaten. Durch eine Verfassungsänderung vom Januar 1999 wurden die Streitkräfte dem Präsidenten unterstellt.

Die Landwirtschaft ist die wichtigste Stütze der Wirtschaft. Die Regierung plant, den Bereich der industriellen Fertigung zu fördern, die Infrastruktur zu verbessern und Wasserkraftwerke zu entwickeln. 49,8 Prozent des Strombedarfs werden durch Wasserkraft erzeugt (2001).

Von den rund 2,63 Millionen Erwerbstätigen sind ungefähr 33 Prozent in der Landwirtschaft beschäftigt. Zum Bruttoinlandsprodukt trägt die Landwirtschaft rund 20 Prozent, die Industrie circa 31 Prozent, die Dienstleistungen etwa 49 Prozent (1998) bei. Das Bruttoinlandsprodukt beträgt 6 564 Millionen US-Dollar (2002).

Rund 16 Prozent der Fläche von Honduras sind Agrarland. Bewirtschaftet werden vor allem die Küstenebenen. Kaffee und Bananen werden überwiegend für den Export angebaut. Für den Eigenbedarf werden Mais, Trockenbohnen, Kartoffeln und Reis, ferner Zitrusfrüchte und Ananas kultiviert.

Der Viehbestand umfasst vorwiegend Rinder und Schweine. Geflügel wird hauptsächlich für den Eigenverbrauch gezüchtet.

1998 suchte Honduras ein Hurrikan heim, der Sachschäden in Höhe von mindestens fünf Milliarden US-Dollar anrichtete und 12 000 bis 13 000 Todesopfer forderte; die Infrastruktur des Landes wurde zerstört. Noch bevor die Schäden behoben waren, bescherte ein Hochwasser 1999 Honduras eine erneute Katastrophe. In Fachkreisen geht man davon aus, dass diese Katastrophen das Land in seiner wirtschaftlichen Entwicklung um Jahre, wenn nicht gar um Jahrzehnte zurückwerfen.

Die Forstwirtschaft ist ein bedeutender Wirtschaftszweig des Landes. Allerdings schreitet dadurch auch die Zerstörung der üppigen tropischen Regenwälder in Honduras zusehends voran. Allein 1998 rodete die Holz verarbeitende Industrie 6,92 Millionen Kubikmeter Holz. Programme zur Wiederaufforstung werden durch schonungslose Rodungsmethoden und eine mangelhafte Verkehrsinfrastruktur behindert. Wertvolle Holzarten sind Kiefer, Mahagoni, Ebenholz, Walnuss und Rosenholz. Der Fischfang umfasst hauptsächlich Schalentiere.

Honduras besitzt reiche Vorkommen an Silber, Zink und Blei. Weitere, größtenteils nicht geförderte Bodenschätze sind Eisenerz, Kohle, Kupfer und Antimon.

Seit Mitte der fünfziger Jahre ist die Bedeutung der Industrie in Honduras beträchtlich gewachsen. Die wichtigsten Industriegebiete liegen in der Umgebung der Hauptstadt und in den Städten San Pedro Sula und dem Freihafen Puerto Cortés.

Die Währungseinheit von Honduras ist der Lempira (= 100 Centavos), Notenbank ist die Banco Central de Honduras. Die vom Staat kontrollierte Municipal Bank und die National Agricultural Development Bank stellen Kredite für Entwicklungsprojekte bereit.

Die Handelsbilanz von Honduras ist negativ. Wichtigste Handelspartner sind die USA, Deutschland, Nicaragua, Belgien und Luxemburg, ferner Guatemala, Mexiko und El Salvador. Exportiert werden vorwiegend Kaffee, Bananen und Schalentiere, des Weiteren Fleisch, Hölzer, Silber, Blei und Zink. Importiert werden Rohstoffe, Kapital- und Konsumgüter.

Das Eisenbahnnetz in Honduras, das hauptsächlich für den Bananentransport benötigt wird, erstreckt sich über 600 Kilometer entlang der Nordküste. Der gebirgige Charakter des Landes machte das Flugzeug zu einem wichtigen Transportmittel. Drei internationale Flughäfen und über 100 kleine Flugplätze sind in Betrieb. Das Straßennetz ist 13 603 Kilometer lang (1999), davon sind 20 Prozent befestigt. Der Inter-American Highway (160 Kilometer in Honduras) verbindet das Land mit Nicaragua, Guatemala und El Salvador. Der Yojoasee und eine Reihe von Flüssen sind schiffbar.

Hier finden Sie Informationen zu folgenden Destinationen in Honduras

   

Weitere Reiseführer

Sie sind hier: Webtourist | Tourismus Informationen | Informationen über Honduras
Afrika | Asien | Europa | Karibik | Mittlerer Osten | Nordamerika | Ozeanien | Südamerika | Zentralamerika

Hotel Buchung

Destination
Check-In  
Check-Out  
# Erwachsene
# Zimmer
Währung

Google
 
Webtourist Hotel Reservations Website Web
© 1996-2007 Webtourist ® Ihr Partner für Destinations Informationen über Honduras. Ferien in Honduras mit Webtourist.